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Inklusive Freizeit Bremen

Ein Projekt zu Freizeitangeboten für erwachsene Menschen mit und ohne Behinderung

 

Sportvereine bieten Rolli-Basketball oder Blindenfußball an, es gibt Tanz-, Lauf- und Reitangebote, Freizeittreffs, Theater- und Kunstkurse. Die Zahl inklusiver Freizeitangebote in Bremen ist in den letzten Jahren zwar gestiegen - Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung finden aber kaum Zugang. Eine große und vielfältige Auswahl, die es Menschen mit Beeinträchtigung ermöglicht, am besten im eigenen Stadtteil etwas zu finden, ist bisher leider nicht vorhanden. Um das zu ändern, hat die Lebenshilfe Bremen ein neues Projekt gestartet. Es heißt „Inklusive Freizeit Bremen - Mehr Vielfalt. Mehr Miteinander“.

 

Logo Inklusive Freizeit Bremen

 

Julia Mandos und Daniel Hörmann koordinieren das von der Aktion Mensch geförderte Vorhaben. Sie beraten, vermitteln und netzwerken, damit Menschen mit Behinderung in ihrer Freizeit tun können, was sie möchten. Das Augenmerk liegt dabei vor allem auf erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung. Das Projekt soll dabei Angebote, Kurse und regelmäßige Veranstaltungen schaffen, die für Menschen mit und ohne Behinderungen frei zugänglich sind. Damit entsteht nicht nur mehr Vielfalt im Freizeitbereich, sondern auch die Chance des Miteinanders und der Begegnung.

Logo Aktion Mensch

Grundpfeiler des Projekts

 

Partizipation: Ein Projekt FÜR Menschen mit geistiger Behinderung? Nein, ein Projekt MIT ihnen! Teilhabe im Projekt ist ein wichtiges Anliegen. Regelmäßige gemeinsame Arbeitsgruppen sind die Voraussetzung dafür. Menschen mit geistiger Behinderung werden in alle Prozesse einbezogen. Denn sie sind Expertinnen und Experten in eigener Sache, sie sollen mitreden und mitgestalten.

Beratung und Vermittlung: Das Projektteam bietet Menschen mit Behinderung eine „Freizeitberatung“ an. Das bedeutet: Gemeinsam mit der Lebenshilfe Bremen finden Menschen mit Behinderung heraus, wo ihre Interessen liegen, welche Fähigkeiten und Ressourcen sie mitbringen und welche Angebote in Frage kommen. Mit den Ergebnissen des Beratungsgesprächs sucht das Projektteam dann nach dem passenden Angebot und vermittelt die Person dorthin. Dazu gehören auch Begleittermine zu Anfang, um einen guten Start zu gewährleisten.

Netzwerkarbeit: Um mehr Angebote für die Zielgruppe „Menschen mit Behinderung“ schaffen zu können, bedarf es gemeinsamer Planungen und Überlegungen zwischen Behindertenhilfeträgern und Freizeitanbietern. So können Problematiken im Vorfeld festgestellt und bearbeitet, Umsetzungsideen ausgetauscht und Erfahrungen weiter gegeben werden.

Öffentlichkeitsarbeit und Akquise: Das Projekt bietet unter anderem eine Internetseite, die es ermöglicht nach Angeboten zu suchen und sie zu filtern. Weiterhin ist Öffentlichkeitsarbeit wichtig für die Bekanntmachung und Verbreitung. So kann das Interesse von Freizeitanbietern, Behindertenhilfeträgern und der Zielgruppe geweckt werden.