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Aktuelle Veröffentlichungen

Hier informieren wir Sie über neue Publikationen der Lebenshilfe Bremen

 

Neu im Juni 2018

Lebensbilder - Von Elfen, Knallköppen und Superhelden
Cover Lebensbilder

Der Schreck, die Trauer und die Unsicherheit nach der Diagnose einer Entwicklungsverzögerung oder Behinderung sind für Eltern und Familien häufig groß. Doch wie realistisch sind die damit verbundenen Befürchtungen eigentlich? Und was bedeutet die Behinderung eines Kindes wirklich für die gemeinsame Zukunft?

Mit ihrem neuen Buch möchte die Lebenshilfe Bremen Mut machen. Eltern, die diesen Weg bereits ein Stück weit gegangen sind, geben persönliche Einblicke und schildern ihre Erfahrungen. Durch Fotos und Texte bekommen die Leserinnen und Leser eine Vorstellung davon, wie das Leben mit einem behinderten Kind aussehen kann. Das Buch kann Betroffenen Halt geben und dabei helfen, sich neu zu orientieren. Neben dem persönlichen und professionellen Umfeld von Eltern behinderter Kinder bietet es auch für die interessierte Öffentlichkeit eine emotional ansprechende und informative Annäherung an die Lebenssituation von behinderten Kindern und ihren Familien.

Der Gedanke zu dem Buch entstand bei einem Treffen von Eltern jüngerer Kinder mit Beeinträchtigungen, die zweimal im Jahr beim Familienbrunch der Lebenshilfe Bremen zusammen kommen. Hierbei kam zur Sprache, wie schwierig es für einige Eltern anfänglich war, für sie passende Informationen und einen Zugang zum Kreis der Familien mit behinderten Kindern zu erhalten. Der Wunsch, Familien den Start mit einem behinderten Kind zu erleichtern, war bei allen Beteiligten groß. So entstand die Idee eines Buches von Eltern für Eltern, das nach einer entsprechenden Diagnosestellung helfen kann.

Katrin Behruzi, Vorstandsmitglied der Lebenshilfe Bremen, und Sonja Schmitz, regelmäßige Teilnehmerin des Familienbrunches und maßgeblich an der Idee beteiligt, gingen die Umsetzung des Vorhabens an. Weitere Mitwirkende konnten mit der Fotografin Daniela Buchholz und der Texterin Judith Hennemann gewonnen werden. Mit den Designerinnen Katja Philipsenburg und Asja Beckmann waren zudem Profis in der Buchgestaltung involviert. Im Mittelpunkt aber stehen die Familien, die mit Begeisterung und großer Offenheit dieses Buch erst ermöglicht haben. Ihr Alltag, ihre Gefühle und ihre Erfahrungen sind das Herzstück der geschilderten Lebensbilder.

„Lebensbilder - Von Elfen, Knallköppen und Superhelden“ hat 124 Seiten mit zahreichen Illustrationen und Fotos und ist ab Juni 2018 bei der Lebenshilfe Bremen zum Preis von 19,90 EUR zzgl. Versandkosten erhältlich. Wenn Sie Interesse an dem Buch haben, wenn Sie sich per Mail an .

"Dieses Buch ist einfach nur Klasse! Authentische Geschichten die Mut machen, ohne Probleme zu ignorieren oder zu bagatellisieren. Die Zeiten der Trauer, Sorgen und Ängste werden beschrieben, aber auch eben die vielen positiven Erlebnisse der Familien mit ihren besonderen Kindern: Kalle Knallkopp hat es eben faustdick hinter den Ohren! Dieses Buch soll Familien mit behinderten Kindern Mut machen - und das gelingt auf der ganzen Linie. Dazu tragen auch die unglaublich einfühlsamen Bilder bei, die einerseits die Innigkeit und Freude der Familien widerspiegeln, anderseits aber auch eine erfrischende Normalität zeigen."

[Prof. Dr. med. Peter Borusiak, Leiter Sozialpädiatrisches Institut, Kinderzentrum Bremen]

 

Neu im Dezember 2017

Geschichten in Leichter Sprache - Das erste Buch
Cover Geschichten in Leichter Sprache

Das Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Bremen hat das erste Buch mit sechs kurzen Geschichten über Freundschaft, Liebe, Probleme im Alltag und spannende Abenteuer in Leichter Sprache veröffentlicht. Das Buch hat 100 Seiten und kostet 12,80 Euro zzgl. Versand. Sie können Geschichten in Leichter Sprache - Das erste Buch per Mail bestellen unter .

Seit Oktober 2015 veröffentlicht die Lebenshilfe Bremen jeden Monat eine Kurzgeschichte in Leichter Sprache. Zwei Autoren schreiben die Geschichten exklusiv für das Büro für Leichte Sprache. Jede Geschichte hat 10 bis 15 Seiten. Leichte Sprache-Bilder und kurze Sätze machen die Geschichten leicht verständlich. Das Projekt wird gefördert von der Aktion Mensch.

 

Neu im November 2016

Betreuungs-Verfügung, Vorsorge-Vollmacht und Patienten-Verfügung in Leichter Sprache

Wer rechtzeitig vorsorgen will, findet in den drei kostenlosen Broschüren Formulierungshilfen und wichtige Infos zum jeweiligen Thema. Auch wo die Vollmachten und Verfügungen hinterlegt werden sollten, wird erklärt.

Unfall, Behinderung, Erkrankung oder hohes Alter können dazu führen, wichtige Angelegenheiten des Lebens nicht mehr selbst regeln zu können. Mit einer vorsorgenden Verfügung stellt man sicher, dass auch in einer solchen Situation die eigenen Wünsche umgesetzt werden.

In der Betreuungsverfügung kann man festlegen, wen man als rechtlichen Betreuer haben möchte und was der rechtliche Betreuer entscheiden darf. Ein rechtlicher Betreuer wird vom Gericht eingesetzt, wenn jemand nicht mehr in der Lage ist, wichtige Dinge selbst zu entscheiden – etwa wenn er sehr krank ist oder eine starke Behinderung hat. „Sie können selbst bestimmen, wer Ihr rechtlicher Betreuer sein soll: Bevor das Gericht entscheidet.“ (Zitat: Betreuungs-Verfügung in Leichter Sprache, S.6)

In der Vorsorgevollmacht kann man festlegen, wen man als Bevollmächtigten haben möchte und was der Bevollmächtigte tun darf. „Der Bevollmächtigte ist Ihre Vertretung, wenn Sie nicht mehr selbst entscheiden können.“ (Zitat: Broschüre Vorsorge-Vollmacht in Leichter Sprache, S.6) – etwa wenn jemand eine schwere Krankheit hat oder sehr alt ist.

In der Patientenverfügung kann man, bevor man krank wird, festlegen, was der Arzt im Krankheitsfall machen und nicht machen darf. „Ärzte dürfen nur machen, was Sie wollen. Auch wenn Sie bald sterben müssen.“ (Zitat: Patienten-Verfügung in Leichter Sprache, S.6)

Cover Verfügungen Vollmachten

Die Patienten-Verfügung in Leichter Sprache, die Vorsorge-Vollmacht in Leichter Sprache sowie die Betreuungs-Verfügung in Leichter Sprache werden herausgegeben von der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport der Freien Hansestadt Bremen in Kooperation mit dem Hilfswerk Bremen für Menschen mit Beeinträchtigungen e.V. und der Lebenshilfe Bremen e.V.